Die US-Senatorin Elizabeth Warren hat das Pentagon dafür kritisiert, das KI-Labor Anthropic als Risiko in der Lieferkette eingestuft zu haben. Dies geschah, nachdem Anthropic sich geweigert hatte, militärischen Forderungen zur Nutzung ihrer Technologie nachzukommen.

Pentagon schließt Anthropic nach Ablehnung militärischer Forderungen aus
Das Pentagon entschied sich, Anthropic auszuschließen, nachdem das Unternehmen Bedenken hinsichtlich der Nutzung ihrer KI-Systeme zur Massenüberwachung amerikanischer Bürger geäußert hatte. Warren bezeichnet diese Entscheidung als „Vergeltungsmaßnahme“ und weist darauf hin, dass das Pentagon stattdessen den Vertrag hätte kündigen können.
Warrens Äußerungen spiegeln die Sorgen mehrerer Technologieunternehmen und Menschenrechtsgruppen wider, die Anthropic unterstützt haben. Das Unternehmen hat zudem das Pentagon wegen Verletzung seiner Meinungsfreiheit verklagt. Dieser Konflikt wirft Fragen darüber auf, wie das Militär Technologie, die von privaten Unternehmen entwickelt wurde, nutzen kann und ob es richtig ist, amerikanische Firmen als Risiko auf einer Stufe mit ausländischen Gegnern einzustufen.
Quelle: TechCrunch
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