ByteDance hat sein neues KI-Modell für Videoproduktion, Dreamina Seedance 2.0, in der Bearbeitungsplattform CapCut eingeführt. Das Modell ermöglicht es Kreativen, Video- und Audioinhalte mithilfe von Textanweisungen, Bildern oder Referenzvideos zu erstellen, zu bearbeiten und zu synchronisieren.

Dreamina Seedance 2.0 wird in CapCut ausgerollt
Der schrittweise Rollout von Dreamina Seedance 2.0 beginnt mit Nutzern in Brasilien, Indonesien, Malaysia, Mexiko, den Philippinen, Thailand und Vietnam, weitere Märkte werden im Laufe der Zeit folgen. Die Einführung erfolgt nachdem zuvor berichtet wurde, dass der globale Rollout pausiert wurde, um geistige Eigentumsprobleme zu klären, die von Hollywood wegen angeblicher Urheberrechtsverletzungen kritisiert wurden.
Das Modell funktioniert ohne Referenzbilder, was bedeutet, dass Kreative nur wenige Worte benötigen, um die gewünschte Szene zu beschreiben. CapCut ist zudem in der Lage, realistische Texturen, Bewegungen und Beleuchtung aus verschiedenen visuellen Perspektiven darzustellen. Dies kann genutzt werden, um bestehende Aufnahmen zu bearbeiten, zu verbessern oder zu korrigieren. Dreamina Seedance 2.0 unterstützt Inhalte wie Rezepte, Trainingstutorials, Geschäftspräsentationen und Videos mit Bewegung, bei denen KI-Modelle zuvor Schwierigkeiten hatten. Zum Start unterstützt das Modell Clips von bis zu 15 Sekunden in sechs verschiedenen Seitenverhältnissen. ByteDance hat außerdem Sicherheitsbeschränkungen eingeführt, um zu verhindern, dass das Modell Videos aus Bildern oder Videos mit echten Gesichtern erstellt. Inhalte, die mit Dreamina Seedance 2.0 erstellt wurden, werden ein unsichtbares Wasserzeichen enthalten, um sie bei der Weitergabe außerhalb der Plattform zu identifizieren.
Relevanz für den deutschen Markt
Analyse von AIny: Die Einführung von Dreamina Seedance 2.0 durch ByteDance bietet deutschen Kreativen neue Möglichkeiten zur Videoproduktion. Dies könnte die Kreativität und Innovation in der deutschen Content-Produktion fördern. Die Berücksichtigung von Urheberrechtsfragen stärkt zudem den Schutz der Rechte von Inhaltserstellern auf dem deutschen Markt.
Quelle: TechCrunch
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